Um möglichst vielen Vogelarten an die Futterstelle zu gewöhnen, sollten Sie einige Tipps beachten:

  • Vögel brauchen einen Rückzugsort

Dieser schützt sie vor Raubvögeln. Kleine Büsche oder Sträucher im Hausgarten oder üppig blühende Pflanzen wie Clematis in Kübeln oder Kästen sind nicht nur schöne Hingucker, sondern ebenfalls beliebte Verstecke der Wildvögel.

  • Kombinieren Sie verschiedene Fütterungsmethoden.

Jede Vogelart hat Ihre eigenen Futtergewohnheiten.

  • Die Futtersäule mit seitlich herausstehenden Sitzgelegenheiten bietet auch weniger kletterbegabten Vögeln wie Hänfling, Stieglitz und Kernbeißern sicheren Halt. Das Futter bleibt immer trocken und sauber.
  • Das Futterhaus mit Futterbrett (Abstand vom Brett zum Dach: ca. 30 cm) dient einer ganzen Reihe von Vogelarten wie Amseln, Grünfinken und Girlitzen. Allerdings muss es wöchentlich gereinigt werden.
  • Geformtes Fett wie Meisenknödel und Meisenringe mit feinen Sämereien und Getreideflocken versorgen Kohlmeisen, Blaumeisen, Buntspechte & Co.
  • Eine Bodenfutterstelle eignet sich für Weichfresser wie Goldammern, Lerchen, Rotkehlchen und Zaunkönige. Hier kann man gefettete Getreideflocken, Nüsse und kleine Sämereien und sogar Mehlwürmer verfüttern. Wenn das Futter nass wird macht es nichts, denn ankeimende Sämereien werden bevorzugt.
  • Eine Tränke (Wassertiefe max. 5 cm) sollte ganzjährig vorhanden sein.
  • Sandstellen an überdachten Stellen bieten den Wildvögeln eine wunderbare Möglichkeit ihr Gefieder zu putzen.

 

  • Erdnüsse enthalten viel Fett und Proteine. Sie werden ganzjährig gefüttert.
  • Sonnenblumenkerne enthalten viel Fett, Magnesium und Vitamine. Sie sind besonders im Winter von Körnerfressern wie Meisen, Grünling und Spechte beliebt.
  • kleine Sämereien werden ganzjährig von Stieglitz, Birkenzeisig, Lerchen u.a. bevorzugt.
  • gefettete Getreideflocken, Äpfel und Rosinen sind für die Weichfresser wie z.B. Amsel und Singdrossel ganzjährig eine begehrte Nahrungsquelle.
  • getrocknete Insekten sind sehr proteinreich