2018

Der Star

Der Star ist kein gewöhnlicher Allerweltsvogel, denn er hat herausragende Talente: Der Star kann andere Vögel und Umgebungsgeräusche perfekt nachahmen und in seinen Gesang einbauen. Zu hören sind dann sogar Handyklingeltöne, Hundebellen oder Alarmanlagen. Zum Star unter den Vögeln wird er auch durch seine atemberaubenden Schwarmformationen, bei denen hunderttausende Individuen perfekt aufeinander abgestimmt durch die Lüfte gleiten.

Der Star ist den Menschen vertraut und weit verbreitet. Doch seine Präsenz in unserem Alltag täuscht, denn der Starenbestand nimmt ab. Es fehlt an Lebensräumen mit Brutmöglichkeiten und Nahrung – insbesondere verursacht durch die industrielle Landwirtschaft.

Quelle: Nabu.de

2017

Der Waldkauz

Wann haben Sie zuletzt in der Nacht eine Eule rufen gehört? Viele Gegenden sind von Eulen verlassen, entweder weil sie keine Bruthöhlen finden oder das Nahrungsangebot nicht mehr ausreicht. Stellvertretend für alle Eulenarten hat der NABU für 2017 den Waldkauz zum Vogel des Jahres gewählt. Mit ihm soll für den Erhalt alter Bäume im Wald oder in Parks geworben werden und eine breite Öffentlichkeit für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere sensibilisiert werden. Eulen sind unverzichtbare Bestandteile der Artenvielfalt. Wir sollten alles dafür tun, sie zu schützen, ihre Bestände zu stabilisieren oder gar zu vermehren.

Quelle: Nabu.de

2016

Der Stieglitz

Mit seinen ca. 12 cm ist der Stieglitz, auch Distelfink genannt, einer der kleinsten und leichtesten unter den Finkenarten und hat eine Lebenserwartung von durchschnittlich 5 Jahren. Männchen unterscheiden sich von den Weibchen nur dadurch, dass sie etwas größer und die Farben im Gefieder etwas intensiver sind. Stieglitze führen eine monogame Brutehe und haben In der Zeit von April bis Juli durchschnittlich 2 Bruten mit 4 bis 6 blau-weißlichen Eiern mit roten Flecken. Sein Rufen besteht oft aus einem aus mehreren Elementen bestehendes Gebilde wie "dudidelet" oder "didudit", woraus bei Erregung ein scharfes "zidi" werden kann.

Quelle: Nabu.de